Unternehmensakquisition und Insolvenzplan (Literaturtipp)

Am Wochenende hatte ich Zeit, bei strahlendem Sonnenschein ein wenig zu lesen.

In der Zeitschrift für Wirtschaftsrecht bin ich auf einen interessanten Aufsatz von Christian Bünkmans über "Unternehmensakquisition über einen Kapitalschnitt im Insolvenzplanverfahren" (gestoßen ZIP, 2014, 1857).

Klingt langweilig, ist aber spannend.

Hintergrund ist folgender: Read more


Besondere Investoren: Club-Diskothek aus der Insolvenz verkauft

Der vorläufige Insolvenzverwalter beauftragte uns, für eine insolvente Club-Diskothek einen Käufer zu finden. Eine hochmoderne gehobene Ausstattung, mehrere Dancefloors und Lounges sowie ein technisch hochwertiges Equipment sollte der Partycrowd auch zukünftig erhalten bleiben.

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Sei PIPPI nicht Annika

Ein Maschinenbauer soll im Rahmen einer übertragenden Sanierung im Insolvenzverfahren erhalten werden. Ich organisiere für den Insolvenzverwalter den Investorenprozess.

Einer der potentiellen Investoren ist zugleich einer der Hauptkunden des Unternehmens. Ihm geht es im Rahmen der Prüfung des zu kaufenden Unternehmens neben vielem anderem auch um die Kalkulationen und Nachkalkulationen für die eigenen Aufträge.

Das ist clever - vor allem, falls das Unternehmen später an einen anderen Käufer gehen würde, denn dann weiß er als Kunde, wie seine Aufträge kalkuliert werden.Read more


Blitzsanierung (Singin' in the rain)

Let the stormy clouds chase
Everyone from the place
Come on with the rain
I've a smile on my face

(Aus dem Lied "Singin' In The Rain" von Nacio Herb Brown und Arthur Freed aus dem gleichnamigen Film)

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Wer sich zu spät entscheidet ...

Ich lernte Herrn D. kennen, nachdem ihm seine Bank den Geldhahn zugedreht und sein Steuerberater ihm geraten hatte, sofort zum Insolvenzrichter zu gehen. Er hatte Angst, irgendetwas falsch zu machen und wollte wissen, was er tun kann.

Sein kleines Unternehmen lief ganz passabel, aber privat hatte er sich weit über das angemessene Maß hinaus verschuldet - schönes Haus, teure Haustiere und Hobbys - finanziert durch die Privatentnahmen aus seiner Firma.

Es war abzusehen, dass über kurz oder lang einer seiner zunehmend unwilligen Gläubiger einen Insolvenzantrag stellen würde.Read more


Der "Vorhersager" meint, die Nachfrage nach Unternehmen steigt

Unser (na ja, fast) direkter Mitbewerber KPMG vermeldet in seinem halbjährlich erscheinenden KPMG Predictor - also dem "Vorhersager" - dass sowohl der Übernahmeappetit der Unternehmen als auch Ihre Fähigkeit Übernahmen zu finanzieren in 2013 weiter gestiegen sind (hier zur Pressemeldung).

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Was Sie schon immer über Unternehmenskauf in der Insolvenz wissen wollten.

Der Erwerb eines insolventen Unternehmens kann ein gutes Geschäft sein - sowohl für Mitbewerber, die Marktanteile oder lukrative Kunden dazu gewinnen wollen, als auch für Unternehmensgründer, die so die Anlaufzeit verringern können.

Oft schrecken Investoren jedoch zurück, wenn es um den Kauf eines Unternehmens vom Insolvenzverwalter geht, weil ihnen die Insolvenzsituation nicht geheuer ist. Das muss nicht sein, denn es gibt eine Reihe von Besonderheiten, dies sich zum Vorteil des Käufers nutzen lassen - das ist Absicht, denn das erklärte Ziel des Gesetzgebers ist es, die Sanierung von Unternehmen zu erleichtern.

Das Wesentliche in Kürze:
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Fallbeispiel: Erfolgreicher Unternehmensverkauf einer Möbelfabrik aus der Insolvenz

Unternehmensverkauf aus der Insolvenz: Kann man einen Käufer finden für ein Familienunternehmen das seit fast 100 Jahren qualitativ sehr hochwertigen Stühle herstellt?

Wir können.

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Investorensuche innerhalb von 4 Wochen erfolgreich abgeschlossen!

Krisensituationen stellen eine ganz besonders Herausforderung dar: auch beim Unternehmensverkauf. Beim Unternehmensverkauf in der Krise - auch Distressed M&A genannt - geht es buchstäblich um Tage.

Dann muss der Transaktionsberater sofort "von 0 auf 100" kommen und seine Abläufe im Griff haben. Wenn das der Fall ist, läuft es so wie hier:

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Wachstum über den Kauf eines Unternehmens

Als wir den Auftrag bekommen haben, einen Investor für ein Projektierungsunternehmen für Elektro- und Anlagenbau im Großraum Bremen zu finden, war das Unternehmen schon ziemlich heruntergewirtschaftet.

Über Jahre hatte der Inhaber zu viel Geld aus dem Unternehmen gezogen - VIP-Karte bei Werder und ein schönes Autos inklusive. Um seine Unternehmen hatte er sich in kaufmännischer Hinsicht nicht genug gekümmert. So war es zu Fehlern bei der Finanzierung des Wachstums aufgrund von Großaufträgen gekommen.

Das Unternehmen beschäftigte 39 Mitarbeiter und hatte im Vorjahr bei 6,7 Mio. € Umsatz einen Jahresüberschuss von 85.000 € erzielt. Das laufende Jahr war allerdings ein Katastrophe: erhebliche Verluste waren aufgelaufen und die Liquidität war weg.

Die Bank hatte bereits den Geldhahn zugedreht und öffentliche Auftraggeber drohten mit der Kündigung der Verträge. Hier musste also schnell eine Lösung her - besser gestern als heute.

Um schnell einen Investor zu finden, haben wir zahlreiche geeignete Betriebe recherchiert, diesen das vorher mit unserem Auftraggeber abgestimmte Exposé übersandt und einzeln kontaktiert. Außerdem haben wir Kammern, Verbände und Branchenzeitschriften kontaktiert, um schnell eine große Reichweite zu bekommen.

Und tatsächlich: Am Ende konnte "unser" Projektierungsunternehmen an ein Unternehmen aus der gleichen Branche aus Berlin übertragen werden, für das es die optimale Ergänzung war. Sowohl für die geplante geographische Erweiterung nach Norddeutschland, als auch fachlich. So ist ein Verbund entstanden, der komplexe Schaltanlagen, MS- und NS-Anlagen, Transformatoren und Gebäudetechnik realisiert und einbaut.

Gerade für kleinere und mittelgroße Betriebe ist das Wachstum über den Zukauf von Unternehmen oft die beste Option, da so die Risiken überschaubar sind und eine lange Anlaufphase vermieden wird - statt dessen können der Ruf und die Kontakte des erworbenen Unternehmens genutzt werden.