Tanzende Skulpturen

Modische Accessoires für Anwältinnen?

Heute habe ich das Schreiben einer Kollegin bekommen, in dem es um ein "Buchprojekt zum Anwaltsmarketing" geht.

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Stühle aus der Luft

Was ist uns impulse wert?

Nikolaus Förster fragt "Was ist Ihnen impulse wert?"

Und wenn der Chef einer der eigenen Lieblingspublikationen einen schon fragt, will man natürlich auch antworten. Aber ganz so einfach ist die Sache nicht.Read more


Das Ende des Kapitalismus?

Christian Rickens ruft auf spiegel.de das Ende des Kapitalismus aus, bloß weil die EZB den Einlagezins zu dem Kreditinstitute Ihre Gelder dort "parken" können, unter 0 senken könnte. Als wenn das so schnell ginge.

In Deutschland dürfte sich an der Kreditvergabe der Banken und dem Kreditzugang für Unternehmen wenig ändern - da steht es derzeit gut wie nie.

Allerdings stellt der Spiegel die berechtigte Frage, ob die seit bald 6 Jahren anhaltende Kombination aus niedrigen Zinsen, niedrigem Wachstum und niedriger Inflation nicht vielmehr das neue "Normal" ist und schließt daraus:

"nennenswerte Gewinnchancen gibt es im neuen Postkapitalismus nur noch für denjenigen, der mit seinem Geld auch Verlustrisiken eingeht." 

Ja und? Was ist am Unternehmersein schlecht?


Kunst

Google: Fellows with compassion and vision?

"A just machine to make big decisions Programmed by fellows with compassion and vision"
Donald Fagen, I.G.Y. (International Geophysical Year), 1982.

Shoshana Hoshana Zuboff, ehemals Wirtschaftsprofessorin in Harvard, hat unter dem Titel "Schürfrechte am Leben" (im englischen Original "Dark Google") einen grandiosen Beitrag geschrieben, der wie folgt beginnt:

"Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Wir erleben das Entstehen absoluter Macht."

Eine kluge Auseinandersetzung mit Privatsphäre, Geschäftsmodellen und der Verschiebung von Verfügungsrechten - weit weg von Agitation. Absolut lesenswert.


Schläfrige Zufriedenheit

Aus einer eMail:

"Dies war heute mein 5. Termin und ich habe über 10 Stunden nur mit Warten zugebracht. Und nur mein allererster Termin war damals ein sogenannter "eingeschobener". Alle anderen Termine waren fest vereinbart und trotzdem wartet man ewig.

Was für eine Zumutung! Was für eine schläfrige Zufriedenheit und schlechte Serviceleistung doch einsetzt, wenn man als Dienstleister sich seiner Kunden so sicher sein kann."

Es ging übrigens um einen Arzt, aber man hört, dass es auch Anwaltskollegen mit notorisch vollem "Wartezimmer" gibt.

Harold Treysse hat unter dem Titel "Der neue Mandant - Servicewüste Anwaltskanzlei?" übrigens just heute etwas dazu geschrieben.


Justitia ist blind.

"I wrote this song for a man named Michael Stewart. A young black man arrested while writing graffiti on a subway wall in New York City.

And while under arrest, surrounded by eleven white transit cops. Michael Stewart was strangled to death and when his case went to court not one cop was found guilty because the coroner lost the evidence.

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Bombensichere Geschäftsideen #1

Aus dem Bericht des Insolvenzverwalters (Text leicht angepasst):

"Es folgte eine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit. Unternehmensgegenstand der Einzelunternehmung war der Internethandel mit Elektro-  und Unterhaltungsgeräten einschließlich Zubehör, Hard- und Software; erlaubnisfreie Transporte, Im- und Export, Handel mit Möbeln sowie Matratzen.

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Wohnungen

"... läßt sich mit juristischen Kategorien nicht fassen"

Über den Kollegen Melchior aus Wismar bin ich auf ein lesenswertes Urteil des OLG Frankfurt vom 10.04.2006 gestoßen (25 U 158/03).

Inhaltlich geht es um die Anfechtung von Lebensversicherungsguthaben, die im Zeitraum der Krise von der Versicherung des Schuldners an die Ehefrau bzw. Schwiegermutter eines der Gesellschafter ausgeschüttet wurden. Read more


Herzlichen Geburtstag M.E.Z.

Heute vor 121 Jahren, am 1. April 1893, trat das "Gesetz betreffend die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung" vom 12. März 1893 in Kraft.

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