Die Frankfurter Allgemeine berichtet unter Berufung auf „zwei Studien […], die unmittelbar vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgelegt worden sind“, dass Großunternehmer und Politiker nur noch geringes Vertrauen von Seiten der Menschen genießen. Familiengeführte Mittelständler seien die Vertrauensweltmeister. Ganz schlecht hingegen stünden die Banker da.
Die obige Grafik aus Google’s Ngram Viewer zeigt übrigens, wie oft das Wort Vertrauen (groß und klein geschrieben) in deutschsprachigen Büchern vorkommt. Ich meine, eine gewisse Spitze nach eher unsicheren Zeiten zu erkennen, insbesondere 1919 und 1949 – der Anstieg seit etwa Mitte der 1970er Jahre passt für mich auch ins Bild.
Neulich hatte ich übrigens etwas zum Ansehen von Rechtsanwälten geschrieben – da ist auch nicht mehr alles wie es mal war.
