Das ist der Herr Dr. S. Der ist der Chef einer ganz großen Firma, wo ganz viele Leute arbeiten. Und das ist der Herr M – der ist Direktor in der Firma und kümmert sich um das Geld. Die beiden sind ganz schön schlau.

Der Herr J ist nicht so schlau. Der ist nämlich pleite. Obwohl, vermutlich ist der Herr J deshalb pleite, weil er für den Herrn Dr. S gearbeitet hat. Der hat ihm nämlich auch die Halle vermietet und hat dafür etwa das Vierfache von dem genommen, was üblich gewesen wäre. Aber da sieht man eben, wie schlau der Herr Dr. S und der Herr M sind.

Dann ist der Herr G gekommen und hat dem Herrn M einen Brief geschrieben, dass er doch die Firma von dem J kaufen und die Halle mieten und die Arbeiter übernehmen könnte und dann die Arbeit von dem J machen. Aber mit dem wollte der Herr M nicht sprechen. Vielleicht hat ihm der Anzug von dem G nicht gefallen; das weiß aber keiner. Ist aber auch egal, weil der Herr M ist ja Direktor und ganz schlau und kann machen was er will.

Obwohl, ganz so schlau ist der Herr M vielleicht doch nicht. Denn die Fabrik von dem Dr. S funktioniert nur, wenn jemand die ganzen komplizierten Sachen repariert und das hat bis jetzt der J gemacht.

Jetzt hat der Herr M ganz viele Leute angerufen und denen gesagt, die sollen doch die Firma von dem J kaufen und dann die Arbeit machen – und natürlich die teure Halle mieten. Das will aber keiner.

Das ist jetzt ganz schön blöd für den Dr. S.

Manchmal hilft einfach nur noch Galgenhumor, aber so ein unsägliches Geschäftsgebaren, Willkür und Unprofessionalität habe ich noch nie gesehen – und ich habe schon einiges gesehen. Es wäre zum Haare raufen, wenn ich noch welche hätte.