Titelbild: Machen Sie Ihr Unternehmen fit für den Verkauf

Vortrag: So machen Sie Ihr Unternehmen fit für den Verkauf!

Das Netzwerk Zukunftssicherung Münster, zu dem unter anderem die Nord Westfalen, die Handwerkskammer, die Kreishandwerkerschaft, die IG Metall, die Agentur für Arbeit und die Wirtschaftsförderung Münster gehören, hatte mich eingeladen, am 22. November etwas über eines meiner Lieblingsthemen zu sagen.

Es ging darum, was der Unternehmer vor einem Unternehmensverkauf alles tun sollte, um das Unternehmen für Käufer interessant zu machen und einen möglichst hohen Kaufpreis zu erzielen.

Schnee-Gronauer: UnternehmensverkaufDa geht es beispielsweise um bilanzielle Maßnahmen und die Verbesserung des Forderungseinzugs, aber auch darum, bereits frühzeitig dafür zu sorgen, dass im Unternehmen vorhandenes Wissen konserviert wird und einen Nachfolger erhalten bleibt. Das ganze illustriert anhand von Beispielen aus meiner täglichen Arbeit. Die Zeit reichte leider nur für einen "Schweinsgalopp" - in unserer Anleitung zum Unternehmensverkauf steht das natürlich deutlich ausführlicher.

Im Anschluss erklärten Herr Meese vom Nachfolgeservice der IHK und Frau Trispel von der Handwerkskammer wie die Kammern Senior-Unternehmer und Nachfolger unterstützen und André Schulze Forsthövel berichtete davon, wie es war, als er die Firma Brinck übernommen hat.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. Vielen Dank an die Organisatoren!

 


Schild:

Unternehmensnachfolge und Bundesregierung - da geht noch mehr

Sicher lesen Sie sowie alle Drucksachen von Bundesrat und Bundestag.

Falls nicht, will ich Ihnen die Antwort des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie auf ein Kleine Anfrage von Mittelstandspolitikern der Grünen nahelegen (BT-Drucksache 1912608).

Darin geht es darum, wie es um Unternehmensnachfolgen in Deutschland insgesamt bestellt ist und was die Bundesregierung tut (und lässt) um Übergebern und Nachfolgern zu helfen.

Das Thema hat durchaus eine gewisse Bedeutung, denn nach Schätzung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn stehen im Zeitraum 2018 bis 2022 rund 150.000 Unternehmen in Deutschland zur Übergabe an. Durchschnittlich werden je 1.000 Unternehmen in diesem Zeitraum 43 Unternehmen die Übergabe vorbereiten.

Schade ist, dass die Bundesregierung weder etwas dazu sagen kann, wie viele Unternehmen in den vergangenen Jahren dichtgemacht haben, weil sie keinen Nachfolger gefunden haben und das auch für die Zukunft nicht prognostizieren kann. Daten um regionale und branchenspezifischen „Engpässe im Nachfolgegeschehen“ abschätzen zu können, hat sie auch nicht. Na ja.

Trotzdem meint die Regierung, dass Sie alles richtig macht und die bestehenden Informations- und Förderangebote ausreichen. An mangelnder Unterstützung liege es jedenfalls nicht, wenn die Firmen schließen müssten. Sie schreibt:

„Die Gründe für das Scheitern von Unternehmensnachfolgen sind vielfältig und finden sich überwiegend bereits im Vorfeld der geplanten Übergabe.

Zentral ist vor allem die Fehleinschätzung der Zukunftsfähigkeit und damit des Wertes des eigenen Unternehmens seitens der Übergeberin oder des Übergebers. Studien belegen, dass die Mehrzahl der Alteigentümer den Wert ihres Unternehmens teils erheblich überschätzen. Dies hat zur Folge, dass sich kaum ein Nachfolger findet, weil es ökonomisch nicht sinnvoll ist, das Unternehmen fortzuführen oder sich der Nachfolge- und Verhandlungsprozess verzögert, weil Übernahmeinteressierte nicht bereit sind, den geforderten Kaufpreis zu zahlen.

Zusätzlich kann es sich in diesem Zusammenhang negativ auswirken, wenn Alteigentümer den Übergabeprozess immer weiter hinauszögern und gleichzeitig Investitionen in die Zukunft des Unternehmens einschränken oder unterlassen. Damit reduzieren sie tendenziell die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.“

Das ist alles richtig, aber nach unserer Beobachtung nur die halbe Wahrheit. Das fängt schon damit an, dass viele Unternehmer überhaupt keine Idee haben, wie sie die Sache angehen sollen und gefühlt vor einem riesigen Berg stehen. Hier braucht es nach unserer Erfahrung mehr niedrigschwellige Angebote und „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Am Geld liegt es jedenfalls nicht in erster Linie. Aus den diversen Kreditprogrammen von ERP und KfW (ERP-Gründerkredit und KfW-Unternehmerkredit ohne Regionalförderung) wurden 2017 immerhin 33.560 Unternehmen gefördert mit 9,13 Mrd. € gefördert. Außerdem wurden im gleichen Jahr 1.612 Bürgschaften für Unternehmen über insgesamt 327,6 Mio. € gegeben.

Das scheint gut investiertes Geld zu sein, denn Analysen zum Programm „ERP-Kapital für Gründung" hätten gezeigt, dass zum einen Betriebsübernahmen weit weniger von Ausfällen betroffen sind (16 %) als Neugründungen (23 %) und zum anderen weisen bei geförderten Übernahmen die Unternehmen nach dem dritten Geschäftsjahr signifikant bessere Bonitätsbewertungen auf und die Ausfallraten sind geringer als bei Neugründungen.

Sie wollen wissen, wie Sie die Sache angehen sollen?


Blumen

Unternehmensnachfolge: Ertragreiches Unternehmen für Naturkosmetik

Wir sind exklusiv beauftragt, einen Investor für ein ertragreiches Unternehmen aus dem Bereich Naturkosmetik und Nahrungsergänzungsmittel zu suchen.

Unternehmensgegenstand und Historie

Das Unternehmen wurde 1999 gegründet. Grundlage der Geschäftstätigkeit sind die Produktion und der Vertrieb hochwertiger Naturkosmetik, ayurvedischer Zahnpflegeprodukte und Nahrungsergänzungsmittel. Außerdem ist das Unternehmen sehr stark in der Lohnfertigung.

Produkte

Naturkosmetik. Das Sortiment besteht aus Gesichts-, Augen- und Körperpflegeprodukten für jeweils unterschiedliche Hauttypen und Pflegeansprüche. Dieses Segment wird ergänzt durch Körperlotionen, Haarpflegeprodukte, Hand- und Fußpflege, sanfte Baby- und Kinderpflege sowie handgefertigte ayurvedische Seifen aus hochwertigen Ölen.

Reichhaltige Spezialpflege. Um allen Kundenansprüchen gerecht zu werden gibt es außerdem ein kleines Sortiment reichhaltiger Spezialpflegeprodukte für besonders pflegebedürftige oder irritierte Haut.

Mundhygiene und Mundpflege. Besondere Kompetenz hat sich das Unternehmen im Bereich Mundhygiene und homöopathieverträglichen Mundpflege, u.a. Zahncremes, Mundwaser, Mundspülungen, Zahnfleischpflege und Mundsprays erworben.

Nahrungsergänzungsmittel. Das Sortiment umfasst 11 hochwertige Nahrungsergänzungsmittel die als Kapseln bzw. als Öl angeboten werden.

Lohnherstellung

Das Portfolio der eigenen Produkte ergänzt sich durch den starken Umsatzträger der Lohnherstellung. Durch die große Nachfrage und der erwarteteten Zunahme der Aufträge wurde im September 2018 eine Pulvermaschine für rund 80.000 € angeschafft. Die Räumlichkeiten in der Produktion wurden entsprechend baulich angepasst.

Kunden & Vertrieb

Zu den Kunden gehören in erster Linie gewerbliche Wiederverkäufer wie der Fachhandel, Apotheken, der Onlinehandel sowie Reformhäuser mit den dazugehörigen Großhändlern im In- und Ausland. Im Ausland (20 Länder) setzt man verstärkt auf den Exklusivvertrieb kompetener Importeure. Privatkunden ordern ihren Bedarf direkt über den eigenen Online-Shop des Unternehmens.

Personal

Neben dem Geschäftsführer sind insgesamt 11 qualifizierte Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.

Zertifizierungen und Zulassungen

Es werden sämtliche rechtlichen Anforderungen insbesondere des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) sowie der Umwelt- und Abfallgesetze erfüllt. Alle erforderlichen Genehmigungen liegen vor. Darüber hinaus ist das Unternehmen BIO zertifiziert nach DE-ÖKO-037 (Herstellung und Import).

Wirtschaftliche Entwicklung

Das Unternehmen ist ausgesprochen ertragreich. Es werden durchgängig gute Gewinne erzielt. Die Eigenkapitalausstattung ist gut. Nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung können wir Ihnen gerne detaillierte Unternehmenskennzahlen zur Verfügung stellen.

Standort

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Niedersachsen.

Gründe für den Verkauf

Als Altersgründen möchte sich unser Auftraggeber aus der unternehmerischen Tätigkeiten zurückziehen. Einem Erwerber will er aber gerne für eine sorgfältige Übernahme des Unternehmens zur Verfügung stehen. Inwieweit sein weiteren Mitwirken gewünscht wird, kann individuell abgestimmt werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie gerne dem anonymisierten Exposé, das Sie hier herunterladen können: Exposé: Verkauf eines Unternehmens für Naturkosmetik und Nahrungsergänzungsmittel

Unsere Tätigkeit ist für den Käufer nicht mit Kosten verbunden. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte unverbindlich an.

 

 

 

 


Verdiente Rente am Meer (Symbolbild)

Unternehmensnachfolge: Hilfen und Förderprogramme des Bundes

Sie denken über eine Unternehmensnachfolge oder eine Betriebsübernahme nach? Dann möchten wir Ihnen einen Blick in die Antwort des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie auf eine Kleine Anfrage von Mittelstandspolitikern der Grünen nahelegen (BT-Drucksache 1912608).

Darin geht es darum, wie es um Unternehmensnachfolgen in Deutschland insgesamt bestellt ist und was die Bundesregierung tut (und lässt) um Übergebern und Nachfolgern zu helfen.

Das Thema hat durchaus eine gewisse Bedeutung, nicht nur für Sie, sondern für die Wirtschaft insgesamt: Nach den vom Ministerium zitierten Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn stehen im Zeitraum 2018 bis 2022 rund 150.000 Unternehmen in Deutschland zur Übergabe an. Durchschnittlich werden je 1.000 Unternehmen in diesem Zeitraum 43 Unternehmen die Übergabe vorbereiten.

Schade ist, dass die Bundesregierung weder etwas dazu sagen kann, wie viele Unternehmen in den vergangenen Jahren dichtgemacht haben, weil sie keinen Nachfolger gefunden haben und das auch für die Zukunft nicht prognostizieren kann. Daten um regionale und branchenspezifischen „Engpässe im Nachfolgegeschehen“ abschätzen zu können, hat sie auch nicht. Na ja.

Trotzdem meint die Regierung, dass Sie alles richtig macht und die bestehenden Informations- und Förderangebote ausreichen. An mangelnder Unterstützung liege es jedenfalls nicht, wenn die Firmen schließen müssten. Sie schreibt:

 

„Die Gründe für das Scheitern von Unternehmensnachfolgen sind vielfältig und finden sich überwiegend bereits im Vorfeld der geplanten Übergabe.

Zentral ist vor allem die Fehleinschätzung der Zukunftsfähigkeit und damit des Wertes des eigenen Unternehmens seitens der Übergeberin oder des Übergebers.

Studien belegen, dass die Mehrzahl der Alteigentümer den Wert ihres Unternehmens teils erheblich überschätzen. Dies hat zur Folge, dass sich kaum ein Nachfolger findet, weil es ökonomisch nicht sinnvoll ist, das Unternehmen fortzuführen oder sich der Nachfolge- und Verhandlungsprozess verzögert, weil Übernahmeinteressierte nicht bereit sind, den geforderten Kaufpreis zu zahlen.

Zusätzlich kann es sich in diesem Zusammenhang negativ auswirken, wenn Alteigentümer den Übergabeprozess immer weiter hinauszögern und gleichzeitig Investitionen in die Zukunft des Unternehmens einschränken oder unterlassen. Damit reduzieren sie tendenziell die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.“ (Hervorhebungen von mir)

 
Das ist alles richtig, aber nach unserer Beobachtung nur die halbe Wahrheit.

Das fängt schon damit an, dass viele Unternehmer überhaupt keine Idee haben, wie sie eine Unternehmensnachfolge angehen sollen und gefühlt vor einem riesigen Berg stehen. Hier braucht es nach unserer Auffassung mehr niedrigschwellige Angebote und „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Am Geld liegt es jedenfalls nicht in erster Linie. Aus den diversen Kreditprogrammen von ERP und KfW (ERP-Gründerkredit und KfW-Unternehmerkredit ohne Regionalförderung) wurden 2017 immerhin 33.560 Unternehmen gefördert mit 9,13 Mrd. € gefördert. Außerdem wurden im gleichen Jahr 1.612 Bürgschaften für Unternehmen über insgesamt 327,6 Mio. € gegeben.

Das scheint gut investiertes Geld zu sein, denn Analysen zum Programm „ERP-Kapital für Gründung" hätten gezeigt, dass zum einen Betriebsübernahmen weit weniger von Ausfällen betroffen sind (16 Prozent) als Neugründungen (23 Prozent) und zum anderen weisen bei geförderten Übernahmen die Unternehmen nach dem dritten Geschäftsjahr signifikant bessere Bonitätsbewertungen auf und die Ausfallraten sind geringer als bei Neugründungen.

Sie wollen wissen, wie Sie eine Unternehmensnachfolge umsetzen?


Foto eines Schaltpaneels

Für die SWG Stuckmann GmbH aus Beckum geht es weiter

Das auf Gebäudeautomation und Schaltschrankbau spezialisierte mittelständische Unternehmen aus Beckum konnten im Rahmen einer übertragenden Sanierung erhalten werden.

Das bereits in zweiter Generation geführte mittelständische Unternehmen aus Beckum war Anfang des Jahres in wirtschaftliche Schwieirigkeiten geraten. Bemü­hungen des Geschäftsführers diese schwierige Situation doch noch zu beherrschen schlugen fehl. Anfang Mai hat das Amtsgericht Münster das vorläufige Insolvenz­verfahren angeordnet.

Gleich zu Beginn des Verfahrens schaltete der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Carsten Wirth aus Münster, die auf Unternehmensverkäufe spezialisierte Beraterin Bärbel Schnee-Gronauer aus Schüttorf ein, um einen geeigneten Investor zu finden.

Im Rahmen der Investorensuche konnten mehrere Kaufinteressenten gefunden werden. In einem Bieterverfahren konnte sich ein großer deutscher Spezialist für Gebäudeautomation den Zuschlag sichern – Mitte Juli wurde der Kaufvertrag unterzeichnet. Das Unternehmen wird fortgeführt, die über 30 Arbeitsplätze wurden erhalten.

„Auch bei eher kleineren Unternehmen und auch in der Krise lohnt sich ein professioneller Investorenprozess - nur so können die Werte erhalten bleiben“ erklärt Bärbel Schnee-Gronauer.

Pressemeldung zum Download:  Für die SWG Stuckmann GmbH aus Beckum geht es weiter


Reitsport

Größte europäische Premium-Reitstiefelmarke gerettet - Unternehmerin aus der Region führt das Unternehmen fort

Das in Insolvenz geratene weltweit bekannte Unternehmen aus Bad Oeyn­hausen konnte dank eines international aufgesetzten Investoren­pro­zesses erhalten werden.

Nachdem über Jahre hinweg Verluste aufgelaufen waren, hatte Anfang des Jahres ein Eigen­verwaltungsverfahren beantragt werden müssen.

Über mehrere Monate hatte die auf Unternehmensübertragungen spezialisierte Beratungs­gesellschaft Schnee+Gronauer aus Schüttorf nach Käufern gesucht und Gespräche geführt. „Es gab diverse Interessenten aus Deutschland, aber auch aus Indien, aus Portugal, den Niederlanden und den USA“ sagt Bärbel Schnee-Gronauer, die den Investorenprozess federführend organisiert hat und ergänzt „von Mitbewerbern bis zu Kapitalbeteiligungsgesellschaften war alles dabei“.

Am Ende dieses internationalen Investorenprozesses hat sich schließlich mit Brigitte Weeke-Therling, der Eigentümerin der Modefirma Soquesto, eine lokale Unter­nehmerin durchgesetzt. Mit ihr konnte der Insolvenzverwalter Michael Mönig aus Münster innerhalb kürzester Zeit die finalen Verkaufs­ver­hand­lun­gen erfolgreich abschließen.

Das Unternehmen wird am alten Standort durch die neu gegründete Cavallo GmbH Co. KG fortgeführt; das Angebot soll ausge­weitet werden.

Pressemeldung zum Download: Größte europäische Premium-Reitstiefelmarke gerettet


Farbfächer

Unternehmensverkauf: Investor für eine mittelständische Etiketten-Druckerei gesucht

Achtung: Dieses Unternehmen ist bereits erfolgreich übertragen. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier und hier unsere aktuellen Angebote.

 

Wir sind beauftragt, einen Investor für eine mittelständische Druckerei zu suchen, die sich auf die Produktion von Etiketten spezialisiert hat. Das Unternehmen befindet sich in einem vorläufigen Insolvenzverfahren.

Allgemeines

Das Unternehmen wurde 2006 von den beiden heutigen Geschäftsführern gegründet und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.

Das Unternehmen bietet einen ganzheitlichen Service für seine ausschließlich gewerblich tätigen Kunden.

Produkte/Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst:

  • SK-Etiketten
  • Booklets
  • Multi-Layer-Druck
  • heißsiegelfähige Platinen aus Aluminium und Kunststoff
  • Spezialetiketten (Leimdruck, Sicherheitsetiketten, Duftetiketten, Anhängeetiketten)
  • Etikettendruck für Scan- und Barcodesysteme
  • Produktion mit „low-migration“ Farben.

Zu 98 % handelt es sich bei den Druckaufträgen um Etikettendruck. Das Unternehmen bietet Ofsetdruck, Flexdruck und Siebdruck an. Außerdem Vorder-Rückseiten-Bedruckung und die Veredelung im Siebdruck.

Das Unternehmen ist ausschließlich im B2B-Geschäft für Unternehmen tätig, d.h. rein industrielle Fertigung - kein Privatkundengeschäft.

Maschinen

Das Unternehmen verfügt über die die Bearbeitung der Aufträge erforderlichen Druckmaschinen. Eine Druckmaschine druckt primär im Offsetdruck und verfügt über sechs Offsetdruckwerke mit zwei Flexodruckwerken sowie eine 9-Farben-Flexodruckmaschine in Kombination mit Siebdruck.

Bei Interesse und nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung stellen wir Ihnen gerne eine entsprechende Aufstellung des Anlagevermögens zur Verfügung.

Auftragslage

Die Auftragslage ist derzeit gut. Im letzten Jahr musste aufgrund der guten Auslastung zeitweise noch im Drei-Schicht-System gearbeitet werden.

Personal

Neben den beiden Geschäftsführern sind insgesamt 18 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt. Zwei Arbeitnehmer werden altersbedingt im Laufe des Sommers 2018 ausscheiden.

Die Fluktuation der letzten drei Jahre war gering. Die Arbeitnehmer stehen auch in der derzeitigen Situation loyal zum Unternehmen. Nach Auskunft der Geschäftsführer herrscht ein ausgesprochen gutes Betriebsklima.

Kunden

Zu den Kunden gehören deutschlandweit bekannte Industrieunternehmen, die Waschmittel, Lebensmittel, Getränke und Düngemittel herstellen. Das Unternehmen hat Stammkunden aus ganz Deutschland.

Zertifizierungen

Das Unternehmen verfügt über folgende Zertifizierungen:

  • DIN EN ISO 9001
  • ISO 12647-2 ProzessStandard Ofsetdruck
  • Fogra cert

Unternehmensstandort

Das Unternehmen hat seinen Sitz in einer Stadt im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt liegt in der Nähe mehrere Großstädte mit zahlreichen Industriebetrieben und verfügt sowohl über einen Autobahnanschluss als auch einen Bahnanschluss; der Flughafen ist etwa 10 km entfernt.

Immobilie

Die Gewerbeimmobilie ist gemietet. Das Grundstück hat eine Gesamtfläche von rund 2.000 qm.

Das darauf befindliche Gewerbegebäude umfasst eine Fläche von zirka 1.000 qm. Davon entfallen rund 800 qm auf die Druckhalle und Lagerbereiche. Der Verwaltungsbereich mit Empfang und Büros umfasst rund 200 qm.

Ortstermine

Bei konkretem Interesse und nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung stehen wir Ihnen für Ortstermine im Unternehmen gerne kurzfristig zur Verfügung.

Ablauf des Investorenprozesses

Das Unternehmen soll im Wege eines so genannten Asset-Deals verkauft werden. Dabei werden nur die Vermögensgegenstände übertragen, die Schulden bleiben zurück.

Eine Besonderheit stellt in Insolvenzverfahren der knappe Zeit­rahmen dar. Um Verunsicherungen im Markt und bei den Kunden zu vermeiden, wird möglichst kurzfristig ein Investor gesucht. Sämtliche Verhandlungen müssen deshalb ent­sprechend zügig geführt werden.

Nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung gewähren wir Ihnen gerne Einsicht in entsprechende betriebswirtschaftliche Aus­wer­tungen und Jahresabschlüsse.

Bei konkretem Interesse stehen wir gerne für kurzfristige Orts­ter­mine im Unternehmen zur Verfügung.

Weitere Informationen entnehmen Sie gerne dem anonymisierten Exposé, das Sie hier herunterladen können: Exposé: Verkauf einer Druckerei aus der Insolvenz

 

Unsere Tätigkeit ist für den Käufer nicht mit Kosten verbunden. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte unverbindlich an.


Kunst

Neue Richtline zur Bewertung von Anwaltskanzleien - leider immer noch nicht besser

Die Bewertung von Anwaltkanzleien ist ein Thema für viele Kollegen. Oft wird dafür die Richtline des Ausschusses "Bewertung von Anwaltskanzeien" der BRAK zu Hilfe genommen.

Das Verfahren hat zwei Punkte die für es sprechen: es ist einfach und in der Praxis wird es von Erwerbern und Veräußerern akzeptiert. Es ist aber (1.) kein Bewertungsverfahren und ermittelt (2.) keinen "richtigen" Wert der Kanzlei.

In unserem Buch zum Kauf- und Verkauf von Anwaltskanzleien haben wir uns kritisch mit diesem Verfahren auseinandergesetzt und die aus unserer Sicht viel besser geeigneten Methoden dargestellt. Wir hatten geschrieben:

"Die pauschalisierende Bewertung von Praxen anhand ihres Umsatzes unterstellt aus unserer Sicht eine Vergleichbarkeit der Kanzleien, die so nicht (mehr) der Realität entspricht. Die Geschäftsmodelle der Kanzleien haben sich zunehmend ausdifferenziert, so dass ein Anknüpfen nur an den Umsatz aus unserer Sicht zu kurz greift.

Zudem ist das Vorgehen auch in sich selbst nicht konsistent: Den Gewinn (= Umsatz – Kosten) hält der Ausschuss nicht für maßgebend, da dieser „weitgehend von den betrieblichen und betriebswirtschaftlichen Gegebenheiten der einzelnen Rechtsanwaltskanzlei“ abhänge.

Obwohl es also auf den Gewinn ausdrücklich nicht ankommt, berücksichtigt die Richtlinie bei der Ermittlung des Berechnungsfaktors beispielsweise die „Kosten angestellter Rechtsanwälte“ als wertsenkendes Merkmal und hält „überdurchschnittlich niedrige Kosten“ oder „günstiger Mietvertrag der Kanzlei“ oder „geringer Investitionsbedarf“ für werterhöhend.

In der Betriebswirtschaftslehre wird die Anwendung von derartigen Multiplikatoren zur Unternehmensbewertung ganz überwiegend abgelehnt, da der Multiplikator in der Regel nicht auf der Grundlage einer umfassenden Analyse von Referenzunternehmen oder -transaktionen ermittelt wurde. Es handelt sich dabei vielmehr um eine allgemein akzeptierte „Faustregel“, die lediglich als Kontroll- und Vergleichsgröße bzw. als Verhandlungseinstiegswert dienlich sein kann.

Auch nach Auffassung des Instituts der Wirtschaftsprüfer zählen Umsatzwertverfahren nicht zu den Bewertungsverfahren. Nach Auffassung des IDW können derartig vereinfachte Preis­findungsverfahren nicht an die Stelle einer Unternehmensbewertung treten, sondern allenfalls für eine Plausibilitätskontrolle herangezogen werden: ergebe sich eine Differenz zwischen dem Zukunftserfolgswert und einem zur Plausibilitätskontrolle anhand einer vereinfachten Preisfindung ermittelten Preis für das Unternehmen, so könne dies ein Anlass sein, neben den zur Plausibilitätskontrolle herangezogenen Größen auch die der Unternehmensbewertung zugrunde gelegten Ausgangsdaten und Prämissen kritisch zu überprüfen und – soweit dabei gewonnene bessere Erkenntnisse (z.B. in Bezug auf die Ertragserwartungen) dies erfordern – zu korrigieren.

Als Grundlage für eine Entscheidung halten wir das Umsatzwertverfahren für wenig hilfreich, schon weil nicht klar ist, welche Frage es eigentlich beantworten soll. Entspricht der so ermittelte “Wert” dem typisierend zu erwartenden Rückfluss bei Erwerb dieses Umsatzes? Wir wissen es nicht."

In Vorbereitung des oben genannten Buchs hatte ich die zuständige Geschäftsführerin der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) angeschrieben, weil der Ausschuss seit BRAK-Mitt. 6/2009, S. 268 ff. nichts mehr von sich hatte hören lassen und ich wissen wollte, ob dort mittlerweile vielleicht Einsicht eingekehrt sei.

Meine eMail blieb unbeantwortet, aber in den BRAK-Mitteilungen 1/2008 S.6 ff. hat der Ausschuss Bewertung von Anwaltskanzleien nun seine Richtlinien aktualisiert.

Dass unsere kritische Auseinandersetzung mit den Richtlinien der BRAK in der Liste der weiterführenden Literatur nicht auftaucht ist zu verschmerzen - dass die Kammer Kritik nicht besonders goutiert, ist bekannt.

Aber dass die BRAK ihre zumindest für einen Käufer weitgehend wertlose und betriebswirtschaftlich nicht zu rechtfertigende "Methode" weiterhin propagiert ist dann doch schade - dafür hängt einfach zu viel daran.


Foto eines Schaltpaneels

Unternehmensverkauf: Spezialist für technische Gebäudeautomation und Schaltanlagenbau

Achtung: Dieses Unternehmen ist bereits erfolgreich übertragen. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier und hier unsere aktuellen Angebote.

 


Wir sind beauftragt, einen Investor für einen Anbieter von Lösungen im Bereich technische Gebäudeautomation und Schaltanlagenbau zu finden.

Allgemeines

Zum Verkauf steht ein etablierter Spezialist für technische Gebäudeautomation und Schaltanlagenbau. Das Unternehmen befindet sich in einem vorläufigen Insolvenzverfahren, wird aber in vollem Umfang fortgeführt.

Unternehmensgegenstand und Historie

Bereits seit 1999 ist das Unternehmen als Spezialist für Gebäudeautomation tätig und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Es genießt einen hervorragenden Ruf und betreut entsprechend anspruchsvolle Projekte. Durch qualifizierte Arbeitnehmer bietet das Unternehmen seinen ausschließlich gewerblichen Kunden ein perfektes Rundumangebot, begonnen bei der Anlagenplanung bis zur finalen Inbetriebnahme der Anlagen und dem sich anschließenden Service nebst regelmäßiger Wartung. Vom Schaltanlagenbau über die Feldgeräteinstandsetzung bis hin zur soft- und hardwareseitigen Optimierungen der Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung (TGA), wird alles aus einer Hand angeboten.

Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst:

  • Planung und Ausführung verschiedenster Gewerke der Gebäudeautomation einschließlich Programmierung der Anlagen
  • Schaltschrankfertigung mit CAD-Planung unterschiedlicher CAD-Systeme
  • Energiemanagement
  • Inbetriebnahme / Service / Wartung
  • Einrichtung und Programmierung von Anwendungen der Gebäudeleittechnik (GLT)

Auftragslage

Die Auftragslage ist gut. Die Kunden hoffen auf eine Fortführung. Es werden unverändert Angebote erstellt.

Personal

Neben dem Geschäftsführer sind insgesamt 33 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt. Das Unternehmen wird in einer gemieteten Immobilie betrieben. Die Immobilie kann, muss aber nicht, erworben werden.

Kunden

Zu den Kunden gehören namhaft und mitunter deutschlandweit bekannt Unternehmen aus dem Bereich Industrie, öffentliche Institute, Bürogebäude, Hotels, Banken und Universitäten.

Unternehmensstandort

Das Unternehmen hat seinen Sitz in einer mittleren kreisangehörigen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Es liegt in einem Gewerbemischgebiet.

Zeitrahmen

Um eine mögliche Verunsicherung bei Kunden und am Markt zu verhindern, wird eine kurzfristige Lösung für das Unternehmen angestrebt. Nach Möglichkeit soll das Unternehmen zum 1. Juli 2018 auf einen geeigneten Investor übertragen werden.

Ortstermine

Bei konkretem Interesse und nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung stehen wir Ihnen für Ortstermine im Unternehmen gerne kurzfristig zur Verfügung.

Ablauf des Investorenprozesses

Das Unternehmen soll im Wege eines so genannten Asset-Deals verkauft werden. Dabei werden nur die Vermögensgegenstände übertragen, die Schulden bleiben zurück.

Eine Besonderheit stellt in Insolvenzverfahren der knappe Zeit­rahmen dar. Um Verunsicherungen im Markt und bei den Kunden zu vermeiden, wird möglichst kurzfristig ein finanzstarker Investor gesucht. Sämtliche Verhandlungen müssen deshalb ent­sprechend zügig geführt werden.

Nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung gewähren wir Ihnen gerne Einsicht in entsprechende betriebswirtschaftliche Aus­wer­tungen und Jahresabschlüsse.

Bei konkretem Interesse stehen wir gerne für kurzfristige Orts­ter­mine im Unternehmen zur Verfügung.

Weitere Informationen entnehmen Sie gerne dem anonymisierten Exposé, das Sie hier herunterladen können: Unternehmensexposé: Spezialist für technische Gebäudeautomation und Schaltanlagenbau

 

Unsere Tätigkeit ist für den Käufer nicht mit Kosten verbunden. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte unverbindlich an.


Symbolbild

Gewinnvorträge in der GmbH beim Unternehmensverkauf

Vor kurzem hatten wir schon einmal etwas dazu geschrieben, wem der laufende Gewinnanspruch beim Verkauf einer GmbH zusteht.

Eine weitere Frage die in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht, ist, wie beim Verkauf von Anteilen an einer GmbH mit aufgelaufenen Gewinnvorträgen umgegangen werden soll.

Grundsatz

Beim Verkauf von GmbH-Anteilen - einem so genannten Share-Deal - bleibt die Gesellschaft unverändert, nur der Eigentümer wechselt. Der Käufer erwirbt daher grundsätzlich auch die zum Übergabestichtag vorhandenen aufgelaufenen Bilanzgewinne.

In der Praxis stellt sich für Käufer und Verkäufer daher die Frage, wie sie mit diesen aufgelaufenen Gewinnvorträgen umgehen - zumal zu einem Zeitpunkt über den Kaufpreis verhandelt wird, zu dem oft noch nicht feststeht, wie viel Kapital zum Übergabestichtag tatsächlich vorhanden sein wird.

Festlegung des Eigenkapitals im Kaufvertrag

Beispielsweise soll der Kaufpreis 500.000,00 € betragen, bei einem Eigenkapital von 100.000,00 €. Mit Eigenkapital ist hier allerdings nicht das satzungsgemäße Kapital gemeint, sondern Vermögen abzüglich Schulden. Im Vertrag kann dies beispielsweise wie folgt formuliert werden:

"Der Kaufpreis für die in einzelnen bezeichneten Anteile beträgt 500.000,00 € (Euro fünfhunderttausend). Dabei gehen die Parteien davon aus, dass die Gesellschaft zum Übertragungsstichtag über ein Eigenkapital in Höhe von 100.000,00 € verfügt. Das Eigenkapital ist zu ermitteln als Differenz der Posten der Aktivseite (§ 266 Abs.2 HGB) zur Summe aus Rückstellungen, Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten und Passiven latenten Steuern (§ 266 Abs.3 Buchstabe B-E HGB)."

Auf den Übergabestichtag wird dann eine Zwischenbilanz erstellt, aus der sich das Eigenkapital ergibt. Ist das Eigenkapital zu diesem Stichtag höher als vereinbart, erhöht sich der Kaufpreis um diesen Betrag. Ist das Eigenkapital niedriger, dann reduziert sich der Kaufpreis nachträglich um diesen Betrag.

Wenn sich beispielsweise auf der Grundlage des auf den Übergabestichtag erstellten Abschlusses ergibt, dass das Eigenkapital zum Übergabestichtag 150.000,00 € beträgt, erhöht sich der Kaufpreis um 50.000,00 € (150.000,00 € - 100.000,00 €) auf 550.000,00 €.

Vorherige Ausschüttung

Viele Unternehmer schütten Bilanzgewinne nicht in voller Höhe sofort aus, sondern belassen diese in der Gesellschaft - der Hintergrund ist dabei meist, dass bei Ausschüttung Kapitalertragssteuer anfällt, die eingespart werden soll.

Aus Sicht des Käufers muss geprüft werden, wie viel Kapital als operatives Arbeitskapital wirklich im Unternehmen gebraucht wird.

Ist für den Betrieb des Unternehmens "unnötiges" Kapital vorhanden, kann es sinnvoll sein, dieses nicht benötigte Kapital im Vorfeld der Übertragung an den Verkäufer auszuschütten - sofern die Liquidität hierfür ausreicht.

Der Verkäufer hat hiervon keinen Nachteil, da der Gewinn bei Veräßerung von GmbH-Anteilen so besteuert wird wie eine laufende Gewinnausschüttung.

Bandbreite für das Eigenkapital

Üblicherweise vereinbaren die Parteien neben dem Wert der für die (vorläufige) Ermittlung des Kaufpreises zugrunde gelegt wird, auch eine Bandbreite von maximalem und minimalem Wert des zu übertragenden Eigenkapitals.

Dies gibt beiden Seiten Sicherheit im Hinblick auf den Kaufpreis und dessen Finanzierung.

In jedem Fall sollte die Frage einer möglichen Vorabausschüttung aufgelaufener Bilanzgewinne und des zu übertragenden Eigenkapitals im Rahmen der finalen Kaufvertragsverhandlungen geregelt werden.