Gesetzlicher Mindestlohn schwarz-weiß? (Lego-Statistik #1)
Am 10. April haben die Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2014 vorgelegt (den Text des Gutachtens und weitere Informationen finden Sie beispielsweise bei CESifo zusammengestellt).
Endlich Klarheit, welche Zahlungen der Schuldner im Insolvenzverfahren zu leisten hat (BGH)
Heute hat der Bundesgerichtshof sein Urteil vom 13. März 2014 veröffentlicht (IX ZR 43/12), in dem er sich mit einer praxisrelevanten Frage aus dem Bereich des Insolvenzrechts befasst.
Bombensichere Geschäftsideen #1
Aus dem Bericht des Insolvenzverwalters (Text leicht angepasst):
"Es folgte eine selbstständige wirtschaftliche Tätigkeit. Unternehmensgegenstand der Einzelunternehmung war der Internethandel mit Elektro- und Unterhaltungsgeräten einschließlich Zubehör, Hard- und Software; erlaubnisfreie Transporte, Im- und Export, Handel mit Möbeln sowie Matratzen.
Verhandeln wie John Coltrane spielt
Gestern Abend haben wir in Münster von Gregory Porter praktischen Unterricht in Sachen Verhandlungsstrategie bekommen - jedenfalls wenn es nach Michael A. Wheeler geht, ehemals Professor of Management Practice und mittlerweile im Ruhestand.
Dieser beschreibt in seinem neuen Buch "The Art of Negotiation" Verhandlungen als Kunst und nicht als exakte Wissenschaft.
Da man den Verhandlungsprozess und das Gegenüber nicht planen könne, sei er skeptisch gegenüber Standardlösungen und vorgefertigten Strategien. Ein Ansatz, der in einem Kontext erfolgreich sei, könne in einem anderen katastrophal daneben liegen.
Seiner Meinung nach würden die Meister der Verhandlungsführung sich nicht durch starre Vorgaben selbst beschränken, sondern stattdessen strategisch agil und jederzeit "schnell auf den Beinen" sein.
Gleichwohl sei eine gute Vorbereitung essentiell. Einerseits müssten im Vorfeld so viele Informationen wie möglich gesammelt werden; andererseits auch die Unsicherheit von Anfang an eingeplant werden.
Es gebe bestimmte bestimmte Dinge, die man nicht wisse, bis die Verhandlungen anfangen. Verhandeln sei ein dynamischer, interaktiver Prozess. Was auch immer man für Fragen stelle, Angebote mache oder Drohungen ausspreche - immer seien dies auch Signale, die möglicherweise das Verhalten der anderen Partei beeinflussen und nicht immer in der Art und Weise, die man erwarte oder beabsichtige.
Verhandeln sei also Improvisation: wer es mache wie die Jazz-Größen, verhandle besser.
Das kann natürlich nur, wer sein Handwerkszeug auch meisterhaft beherrscht. Gregory und seine Band tun es.
"... läßt sich mit juristischen Kategorien nicht fassen"
Über den Kollegen Melchior aus Wismar bin ich auf ein lesenswertes Urteil des OLG Frankfurt vom 10.04.2006 gestoßen (25 U 158/03).
Inhaltlich geht es um die Anfechtung von Lebensversicherungsguthaben, die im Zeitraum der Krise von der Versicherung des Schuldners an die Ehefrau bzw. Schwiegermutter eines der Gesellschafter ausgeschüttet wurden. Read more
Bob der Baumeister für Gesellschafter-Geschäftsführer
Die GmbH des Mandanten läuft nicht allzu prächtig. Na ja, das ist noch geprahlt: Sein großes und alteingesessenes Einzelhandelsgeschäft liegt in einem dieser Dinger, die man in den 70er Jahren für mondäne Malls hielt und durch deren verwaiste Flure der Wind nun Dornbüsche treibt. Die Kundschaft geht zurück, gleichzeitig steigen die Nebenkosten. Aus dem Mietvertrag kommt er nicht heraus.
Übertragung von Nutzungsrechten beim Unternehmensverkauf
Nutzungsrechte führen immer wieder zu Überraschungen beim Unternehmenskauf.
Der "Vorhersager" meint, die Nachfrage nach Unternehmen steigt
Unser (na ja, fast) direkter Mitbewerber KPMG vermeldet in seinem halbjährlich erscheinenden KPMG Predictor - also dem "Vorhersager" - dass sowohl der Übernahmeappetit der Unternehmen als auch Ihre Fähigkeit Übernahmen zu finanzieren in 2013 weiter gestiegen sind (hier zur Pressemeldung).
Herzlichen Geburtstag M.E.Z.
Heute vor 121 Jahren, am 1. April 1893, trat das "Gesetz betreffend die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung" vom 12. März 1893 in Kraft.
BGH zur persönliche Haftung des Insolvenzverwalters bei Warenentnahmen
In seinem Urteil vom 13. Februar 2014 hat sich der Bundesgerichtshof mit der persönlichen Haftung eines Insolvenzverwalters für Entnahmen aus einem Konsignationslager befasst (Urteil vom 13. Februar 2014 – IX ZR 313/12).










