Farbfächer

Greven macht weiter Druck

Die insolvente Druckerei TOM Systemdruck GmbH konnte im Rahmen einer übertragenden Sanierung erfolgreich auf einen Mitbewerber übertragen werden; der Betrieb wird fortgeführt, die gesamte Mannschaft wird übernommen.

Die auf hochwertigen Etikettendruck spezialisierte TOM Systemdruck GmbH aus Greven war Anfang Mai gezwungen, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Nach Bestellung des vorläufigen Insolvenzverwalters, Rechtsanwalt Michael Mönig aus Münster, wurde die auf die Übertragung von mittelständischen Unternehmen spezialisierte Beratung SCHNEE+GRONAUER mit der Suche nach einem Käufer für das Unternehmen beauftragt.

Trotz eines sehr engen Zeitrahmens von knapp vier Wochen und der angespannten Situation in der Druckbranche konnten diverse Interessenten für die TOM System­druck GmbH gewonnen werden. Einer zeitlich sehr kurzen Verhandlungs­phase schloss sich letztlich ein Bieterverfahren an, das erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Schon wenige Tage nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens konnte der Kaufvertrag unterschrieben werden. Der Investor übernimmt den Betrieb und alle Mitarbeiter.

Dazu Bärbel Schnee-Gronauer, die den Investorenprozess betreut hat: „Wenn es zeitlich derart eng ist, kommt es auf gute Abläufe und ein gutes Netzwerk an – beides hat hier zum Erfolg geführt.“

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Foto eines Schaltpaneels

Für die SWG Stuckmann GmbH aus Beckum geht es weiter

Das auf Gebäudeautomation und Schaltschrankbau spezialisierte mittelständische Unternehmen aus Beckum konnten im Rahmen einer übertragenden Sanierung erhalten werden.

Das bereits in zweiter Generation geführte mittelständische Unternehmen aus Beckum war Anfang des Jahres in wirtschaftliche Schwieirigkeiten geraten. Bemü­hungen des Geschäftsführers diese schwierige Situation doch noch zu beherrschen schlugen fehl. Anfang Mai hat das Amtsgericht Münster das vorläufige Insolvenz­verfahren angeordnet.

Gleich zu Beginn des Verfahrens schaltete der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Dr. Carsten Wirth aus Münster, die auf Unternehmensverkäufe spezialisierte Beraterin Bärbel Schnee-Gronauer aus Schüttorf ein, um einen geeigneten Investor zu finden.

Im Rahmen der Investorensuche konnten mehrere Kaufinteressenten gefunden werden. In einem Bieterverfahren konnte sich ein großer deutscher Spezialist für Gebäudeautomation den Zuschlag sichern – Mitte Juli wurde der Kaufvertrag unterzeichnet. Das Unternehmen wird fortgeführt, die über 30 Arbeitsplätze wurden erhalten.

„Auch bei eher kleineren Unternehmen und auch in der Krise lohnt sich ein professioneller Investorenprozess - nur so können die Werte erhalten bleiben“ erklärt Bärbel Schnee-Gronauer.

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Reitsport

Größte europäische Premium-Reitstiefelmarke gerettet - Unternehmerin aus der Region führt das Unternehmen fort

Das in Insolvenz geratene weltweit bekannte Unternehmen aus Bad Oeyn­hausen konnte dank eines international aufgesetzten Investoren­pro­zesses erhalten werden.

Nachdem über Jahre hinweg Verluste aufgelaufen waren, hatte Anfang des Jahres ein Eigen­verwaltungsverfahren beantragt werden müssen.

Über mehrere Monate hatte die auf Unternehmensübertragungen spezialisierte Beratungs­gesellschaft Schnee+Gronauer aus Schüttorf nach Käufern gesucht und Gespräche geführt. „Es gab diverse Interessenten aus Deutschland, aber auch aus Indien, aus Portugal, den Niederlanden und den USA“ sagt Bärbel Schnee-Gronauer, die den Investorenprozess federführend organisiert hat und ergänzt „von Mitbewerbern bis zu Kapitalbeteiligungsgesellschaften war alles dabei“.

Am Ende dieses internationalen Investorenprozesses hat sich schließlich mit Brigitte Weeke-Therling, der Eigentümerin der Modefirma Soquesto, eine lokale Unter­nehmerin durchgesetzt. Mit ihr konnte der Insolvenzverwalter Michael Mönig aus Münster innerhalb kürzester Zeit die finalen Verkaufs­ver­hand­lun­gen erfolgreich abschließen.

Das Unternehmen wird am alten Standort durch die neu gegründete Cavallo GmbH Co. KG fortgeführt; das Angebot soll ausge­weitet werden.

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Farbfächer

Unternehmensverkauf: Investor für eine mittelständische Etiketten-Druckerei gesucht

Achtung: Dieses Unternehmen ist bereits erfolgreich übertragen. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier und hier unsere aktuellen Angebote.

 

Wir sind beauftragt, einen Investor für eine mittelständische Druckerei zu suchen, die sich auf die Produktion von Etiketten spezialisiert hat. Das Unternehmen befindet sich in einem vorläufigen Insolvenzverfahren.

Allgemeines

Das Unternehmen wurde 2006 von den beiden heutigen Geschäftsführern gegründet und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.

Das Unternehmen bietet einen ganzheitlichen Service für seine ausschließlich gewerblich tätigen Kunden.

Produkte/Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst:

  • SK-Etiketten
  • Booklets
  • Multi-Layer-Druck
  • heißsiegelfähige Platinen aus Aluminium und Kunststoff
  • Spezialetiketten (Leimdruck, Sicherheitsetiketten, Duftetiketten, Anhängeetiketten)
  • Etikettendruck für Scan- und Barcodesysteme
  • Produktion mit „low-migration“ Farben.

Zu 98 % handelt es sich bei den Druckaufträgen um Etikettendruck. Das Unternehmen bietet Ofsetdruck, Flexdruck und Siebdruck an. Außerdem Vorder-Rückseiten-Bedruckung und die Veredelung im Siebdruck.

Das Unternehmen ist ausschließlich im B2B-Geschäft für Unternehmen tätig, d.h. rein industrielle Fertigung - kein Privatkundengeschäft.

Maschinen

Das Unternehmen verfügt über die die Bearbeitung der Aufträge erforderlichen Druckmaschinen. Eine Druckmaschine druckt primär im Offsetdruck und verfügt über sechs Offsetdruckwerke mit zwei Flexodruckwerken sowie eine 9-Farben-Flexodruckmaschine in Kombination mit Siebdruck.

Bei Interesse und nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung stellen wir Ihnen gerne eine entsprechende Aufstellung des Anlagevermögens zur Verfügung.

Auftragslage

Die Auftragslage ist derzeit gut. Im letzten Jahr musste aufgrund der guten Auslastung zeitweise noch im Drei-Schicht-System gearbeitet werden.

Personal

Neben den beiden Geschäftsführern sind insgesamt 18 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt. Zwei Arbeitnehmer werden altersbedingt im Laufe des Sommers 2018 ausscheiden.

Die Fluktuation der letzten drei Jahre war gering. Die Arbeitnehmer stehen auch in der derzeitigen Situation loyal zum Unternehmen. Nach Auskunft der Geschäftsführer herrscht ein ausgesprochen gutes Betriebsklima.

Kunden

Zu den Kunden gehören deutschlandweit bekannte Industrieunternehmen, die Waschmittel, Lebensmittel, Getränke und Düngemittel herstellen. Das Unternehmen hat Stammkunden aus ganz Deutschland.

Zertifizierungen

Das Unternehmen verfügt über folgende Zertifizierungen:

  • DIN EN ISO 9001
  • ISO 12647-2 ProzessStandard Ofsetdruck
  • Fogra cert

Unternehmensstandort

Das Unternehmen hat seinen Sitz in einer Stadt im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Die Stadt liegt in der Nähe mehrere Großstädte mit zahlreichen Industriebetrieben und verfügt sowohl über einen Autobahnanschluss als auch einen Bahnanschluss; der Flughafen ist etwa 10 km entfernt.

Immobilie

Die Gewerbeimmobilie ist gemietet. Das Grundstück hat eine Gesamtfläche von rund 2.000 qm.

Das darauf befindliche Gewerbegebäude umfasst eine Fläche von zirka 1.000 qm. Davon entfallen rund 800 qm auf die Druckhalle und Lagerbereiche. Der Verwaltungsbereich mit Empfang und Büros umfasst rund 200 qm.

Ortstermine

Bei konkretem Interesse und nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung stehen wir Ihnen für Ortstermine im Unternehmen gerne kurzfristig zur Verfügung.

Ablauf des Investorenprozesses

Das Unternehmen soll im Wege eines so genannten Asset-Deals verkauft werden. Dabei werden nur die Vermögensgegenstände übertragen, die Schulden bleiben zurück.

Eine Besonderheit stellt in Insolvenzverfahren der knappe Zeit­rahmen dar. Um Verunsicherungen im Markt und bei den Kunden zu vermeiden, wird möglichst kurzfristig ein Investor gesucht. Sämtliche Verhandlungen müssen deshalb ent­sprechend zügig geführt werden.

Nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung gewähren wir Ihnen gerne Einsicht in entsprechende betriebswirtschaftliche Aus­wer­tungen und Jahresabschlüsse.

Bei konkretem Interesse stehen wir gerne für kurzfristige Orts­ter­mine im Unternehmen zur Verfügung.

Weitere Informationen entnehmen Sie gerne dem anonymisierten Exposé, das Sie hier herunterladen können: Exposé: Verkauf einer Druckerei aus der Insolvenz

 

Unsere Tätigkeit ist für den Käufer nicht mit Kosten verbunden. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte unverbindlich an.


Foto eines Schaltpaneels

Unternehmensverkauf: Spezialist für technische Gebäudeautomation und Schaltanlagenbau

Achtung: Dieses Unternehmen ist bereits erfolgreich übertragen. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier und hier unsere aktuellen Angebote.

 


Wir sind beauftragt, einen Investor für einen Anbieter von Lösungen im Bereich technische Gebäudeautomation und Schaltanlagenbau zu finden.

Allgemeines

Zum Verkauf steht ein etablierter Spezialist für technische Gebäudeautomation und Schaltanlagenbau. Das Unternehmen befindet sich in einem vorläufigen Insolvenzverfahren, wird aber in vollem Umfang fortgeführt.

Unternehmensgegenstand und Historie

Bereits seit 1999 ist das Unternehmen als Spezialist für Gebäudeautomation tätig und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Es genießt einen hervorragenden Ruf und betreut entsprechend anspruchsvolle Projekte. Durch qualifizierte Arbeitnehmer bietet das Unternehmen seinen ausschließlich gewerblichen Kunden ein perfektes Rundumangebot, begonnen bei der Anlagenplanung bis zur finalen Inbetriebnahme der Anlagen und dem sich anschließenden Service nebst regelmäßiger Wartung. Vom Schaltanlagenbau über die Feldgeräteinstandsetzung bis hin zur soft- und hardwareseitigen Optimierungen der Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung (TGA), wird alles aus einer Hand angeboten.

Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst:

  • Planung und Ausführung verschiedenster Gewerke der Gebäudeautomation einschließlich Programmierung der Anlagen
  • Schaltschrankfertigung mit CAD-Planung unterschiedlicher CAD-Systeme
  • Energiemanagement
  • Inbetriebnahme / Service / Wartung
  • Einrichtung und Programmierung von Anwendungen der Gebäudeleittechnik (GLT)

Auftragslage

Die Auftragslage ist gut. Die Kunden hoffen auf eine Fortführung. Es werden unverändert Angebote erstellt.

Personal

Neben dem Geschäftsführer sind insgesamt 33 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt. Das Unternehmen wird in einer gemieteten Immobilie betrieben. Die Immobilie kann, muss aber nicht, erworben werden.

Kunden

Zu den Kunden gehören namhaft und mitunter deutschlandweit bekannt Unternehmen aus dem Bereich Industrie, öffentliche Institute, Bürogebäude, Hotels, Banken und Universitäten.

Unternehmensstandort

Das Unternehmen hat seinen Sitz in einer mittleren kreisangehörigen Stadt in Nordrhein-Westfalen. Es liegt in einem Gewerbemischgebiet.

Zeitrahmen

Um eine mögliche Verunsicherung bei Kunden und am Markt zu verhindern, wird eine kurzfristige Lösung für das Unternehmen angestrebt. Nach Möglichkeit soll das Unternehmen zum 1. Juli 2018 auf einen geeigneten Investor übertragen werden.

Ortstermine

Bei konkretem Interesse und nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung stehen wir Ihnen für Ortstermine im Unternehmen gerne kurzfristig zur Verfügung.

Ablauf des Investorenprozesses

Das Unternehmen soll im Wege eines so genannten Asset-Deals verkauft werden. Dabei werden nur die Vermögensgegenstände übertragen, die Schulden bleiben zurück.

Eine Besonderheit stellt in Insolvenzverfahren der knappe Zeit­rahmen dar. Um Verunsicherungen im Markt und bei den Kunden zu vermeiden, wird möglichst kurzfristig ein finanzstarker Investor gesucht. Sämtliche Verhandlungen müssen deshalb ent­sprechend zügig geführt werden.

Nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung gewähren wir Ihnen gerne Einsicht in entsprechende betriebswirtschaftliche Aus­wer­tungen und Jahresabschlüsse.

Bei konkretem Interesse stehen wir gerne für kurzfristige Orts­ter­mine im Unternehmen zur Verfügung.

Weitere Informationen entnehmen Sie gerne dem anonymisierten Exposé, das Sie hier herunterladen können: Unternehmensexposé: Spezialist für technische Gebäudeautomation und Schaltanlagenbau

 

Unsere Tätigkeit ist für den Käufer nicht mit Kosten verbunden. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte unverbindlich an.


Reitsport

Investor gesucht für bekannteste europäische Premium-Reitstiefelmarke

Achtung: Dieses Unternehmen ist bereits erfolgreich übertragen. Die Pressemeldung dazu finden Sie hier und hier unsere aktuellen Angebote.

 


Wir sind beauftragt, einen Investor zu finden für einen international tätigen Premium-Hersteller von Reitstiefeln und Reitkleidung.

Allgemeines

Das Unternehmen benötigt zum Erhalt und zur Fortsetzung seiner Geschäftstätigkeit Kapital. Hierzu ist geplant, kurzfristig einen geeigneten Investor zu finden, der sich entweder mit entsprechendem Kapital beteiligt oder das Unternehmen komplett übernimmt.

Es ist beabsichtigt, das Unternehmen im Eigenverwaltungsverfahren zu sanieren; dieses wird Anfang Februar 2018 beantragt werden. Im Rahmen dieser Eigenverwaltung sollen die bereits in die Wege geleiteten Sanierungsmaßnahmen fortgesetzt und Kosten­strukturen weiter angepasst werden, um das Unternehmen lang­fristig auf eine wirtschaftlich stabile Basis zu stellen.

Unternehmensgegenstand und Historie

Bis heute bilden die Reitstiefel und Reithosen das Kerngeschäft im Reitsportbereich. Turnierbekleidung (Sakkos, Fräcke, Shirts, Blusen), eine Sportswear-Kollektion sowie Strümpfe und Accessoires runden das Angebot ab.

Zusätzlich zum Reitsportsortiment entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen in Lizenz eine sehr erfolgreiche, hochmodische Damenhosenkollektion des Luxussegments, die über den Textileinzelhandel vertrieben wird.

Produkte

Das Unternehmen ist heute weltweit als Premium-Komplettanbieter für Reitstiefel und Reitbekleidung für Damen und Herren bekannt.

Das Markenlogo des Unternehmens verfügt über eine große Bekannt­heit und ist auf allen großen Turnier­plätzen der Welt zu­hause.

Reitstiefel

Die Reitstiefelkollektion des Unternehmens umfasst hochwertige Leder-Reitstiefel für Dressur und Springen sowie Allroundstiefel. Chaps, Stiefeletten und Schuhe runden das Angebot ab. Besonderes Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens ist der hohe Grad an Individualität, mit dem die Reitstiefel gemäß den Ansprüchen und Wünschen des Kunden ausgestattet und maßgefertigt werden kön­nen.

Reithosen/Turnierbekleidung

Das Bekleidungsangebot umfasst das Vollsortiment für Reiter und Reiterinnen.

Einen Schwerpunkt bilden die Reithosen, deren Produktion aufgrund der Verwendung bi-elastischer Stoffe sehr anspruchsvoll ist. Die Entwicklungs- und Produktions- und Qualitätsbedingungen sind bei den Hosen ähnlich wie bei den Stiefeln, allerdings gibt es im Hosenbereich bereits Teilsortimente, die im Vollkauf bezogen werden.

Eine ebenfalls zum Sortiment gehörende Kollektion eleganter Turnier­bekleidung (Sakkos, Fräcke, edle Turniershirts und -blusen) vervollständigen das Bekleidungssortiment für den Reitsport.

Sportswear/Strümpfe/Accessoires

Das im Jahr 2000 in das Sortiment aufgenommene Sportswear-Segment ergänzt den Bereich der reinen Reitsportbekleidung um „street-taugliche“ und modische Kollektionsmodelle, wie beispielsweise Jacken, Westen, Sweats, Fleece und Shirts. Zudem gehören Strümpfe und Accessoires zur Kollektion.

Hochmodische Damenhosen

Dieses Segment ist Mitte der 2000er Jahre aus den damaligen Reithosenmodellen hervorgegangen. In Zusammenarbeit mit dem Lizenzgeber und Markeninhaber wurden Damenhosenmodelle entwickelt, die genau wie die Reithosen aus bi-elstischen Stoffen gefertigt wurden und zunächst sogar auf den Schnitten der Reithosen beruhten und deshalb über hervorragende Passform­eigenschaften verfügen.

Heute werden ausschließlich eigene Modelle für diese Kollektion entworfen – die Verwendung der bi-elastischen Stoffe stellt dabei bis heute eine Besonderheit in diesem Segment dar. Zweimal pro Jahr wird eine Kollektion entwickelt, über einen separaten Vertrieb an den Textileinzelhandel und hier ausschließlich an den gehobenen Einzelhandel (überwiegend Luxusboutiquen/-händler) verkauft und ausgeliefert.

Vertrieb

Das Unternehmen vertreibt seine Produkte überwiegend über qualifizierte Fachhändler, u.a. einen deutschlandweit etablierten Reitsport-Fachhändler mit zahl­reichen Filialen.

Hauptabsatzgebiete sind neben Deutschland die Beneluxstaaten, Skandinavien, England, Österreich, Schweiz und Nordamerika.

Unternehmensstandort

Das Unternehmen hat seinen Sitz im östlichen Nordrhein-Westfalen.

Immobilie

Das Unternehmen wird in einer gemieteten Gewerbeimmobilie (Lager‑/Produktionsgebäude) betrieben.

Ablauf des Investorenprozesses

Das Unternehmen soll im Wege eines so genannten Eigen­ver­waltungs­verfahrens saniert werden. Ziel ist es, dass das Unter­nehmen, verbunden mit den geplanten und bereits begonnenen Sanierungsmaßnahmen, seine starke Marktpositionierung als Premium­hersteller halten und zukünftig erfolgreich fortsetzen kann.

Das Eigenverwaltungsverfahren bietet große Freiheiten für gesell­schafts­rechtliche Gestaltungen und die Bereinigung von Schulden.

Eine Besonderheit stellt im Eigenverwaltungsverfahren der knappe Zeit­rahmen dar. Um Verunsicherungen im Markt und bei den Kunden zu vermeiden, wird möglichst kurzfristig ein finanzstarker Investor gesucht. Sämtliche Verhandlungen müssen deshalb ent­sprechend zügig geführt werden.

Nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitserklärung gewähren wir Ihnen gerne Einsicht in entsprechende betriebswirtschaftliche Aus­wer­tungen und Jahresabschlüsse.

Bei konkretem Interesse stehen wir gerne für kurzfristige Orts­ter­mine im Unternehmen zur Verfügung.

Weitere Informationen entnehmen Sie gerne dem anonymisierten Exposé, das Sie hier herunterladen können:
Unternehmensexposé: bekannteste europäische Premium-Reitstiefelmarke

 

Unsere Tätigkeit ist für den Käufer nicht mit Kosten verbunden. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte unverbindlich an.


Was soll denn der Schei..!?

Im Bereich der Unternehmenstransaktionen ist meine besondere Leidenschaft der Bereich "Distressed M&A" - die Übertragung eines Unternehmens aus der Krise.

Oft werde ich erst beauftragt, wenn ein vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt ist. Wenn der eine Möglichkeit sieht, das Unternehmen fortzuführen, komme ich ins Spiel, um einen Investor zu finden und dafür zu sorgen, dass das Unternehmen und seine Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Auf die Plätze ...

So geschehen in der Woche vor Weihnachten. Der Insolvenzantrag war spät gestellt worden - die Eröffnung des Insolvenzverfahrens sollte am 1. Februar erfolgen. Für den kompletten Investorenprozess blieb damit nur ein Zeitrahmen von gut einem Monat.

Wenn ein solcher Auftrag kommt, passiert bei mir das gleiche, wie bei dem Duracell-Hasen nach dem Einlegen einer neuen Batterie. Ich komme sofort "in Wallung".

Ich habe also sofort einen Termin im Unternehmen mit dem Geschäftsführer vereinbart, damit ich alle relevanten Daten zum Unternehmen zusammen bekomme und kurzfristig ein Verkaufsexposé erstellen kann.

Der vorläufige Insolvenzverwalter war bereits im Unternehmen gewesen und hatten die gesamte Belegschaft über das Insolvenzverfahren und seine nächsten Schritte informiert - darüber, dass er das Unternehmen fortführen wird, dass Löhne und Gehälter über das Insolvenzgeld gesichert sind, über die Investorensuche und den geplanten Erhalt der Arbeitsplätze. Die Arbeitnehmer kannten also den Ernst der Lage.

In einer derartigen Situation stehen die Arbeitnehmer in aller Regel machen weiter ihren Job, damit die Arbeitsplätze auch langfristig erhalten werden können. In aller Regel.

... Fertig.

Um so überraschter war ich, als das Unternehmen außer dem Geschäftsführer und einer Empfangsdame ("Ich bin eigentlich nicht da, weil ich eigentlich Urlaub habe.") menschenleer war und alle Maschinen in der Produktionshalle stillstehen.

Zu der zwei Tage später seitens des Insolvenzverwalters angeordneten Inventur das gleiche. Außer dem Geschäftsführer erschien niemand. Alle "krank".

Währenddessen lief in den Tagen um Weihnachten hier im Büro die „Maschine“ auf Hochtouren. Das Verkaufs-Exposé musste fertig werden, die Recherche nach potentiellen Investoren abgeschlossen und die Versandliste erstellt werden. Eigentlich könnte es jetzt losgehen.

Tatsächlich winken der Geschäftsführer und der vorläufige Verwalter ab. Die schlechte Stimmung im Unternehmen ist Programm und die Arbeitsverweigerung auch den Kunden nicht unbemerkt geblieben, die ihre Aufträge nicht rechtzeitig bekommen. Dringend benötigte Aufträge bleiben aus. Die Fortführung kippt, die Investorensuche wird abgebrochen und das Unternehmen eingestellt.

Und all jene, die meinten, aus stummen Protest dem Insolvenzverwalter symbolisch den Mittelfinger zeigen zu müssen, indem sie einfach nicht mehr zur Arbeit erscheinen und die Fortführungsbemühungen sabotieren, werden am Ende auf der Straße stehen.

Das macht mich echt sauer.

Ich bin ein Kind aus einer Arbeiterfamilie. Mein Vater war über 35 Jahre Monteur bei einem großen Bremer Unternehmen für industrielle Feuerungstechnologien. Meist war er monatelang im Ausland (Schweden, Afrika, Frankreich, USA). Als Kinder haben wir ihn wenig gesehen - meist nur an Wochenende, bevor er montags mit frischer Wäsche im Koffer für die nächsten Wochen wieder los musste. Aber seine Arbeit war ihm so wichtig, dass er, als er einmal einem Bremer Lokalreporter vor das Mikrofon lief und gefragt wurde, was ihm das wichtigste in seinem Leben sei, er tatsächlich antwortete: Meine Firma!

Auch wenn er "nur" ein Monteur war, so fühlte er sich trotzdem immer als ein Teil des Ganzen. So ein bisschen, als wäre der Laden ein Stück weit auch seiner. Und wenn er dann nach wochenlanger Abwesenheit nach Hause kam und er seine Abrechnungen in die Firma brachte und ich ihn als kleines Mädchen begleiten durfte, dann war das immer total toll. Ein großer Industriebetrieb mit großen Hallen, schwere und laute Maschinen, der Geruch nach Maschinenöl. Das fand ich schon als kleines Mädchen beeindruckend!

Und das ist bis heute so geblieben: Wenn ich heute durch gewerbliche/produzierende Unternehmen gehe, dann finde ich das noch immer großartig und bin echt wie so ein bekloppter Freak versessen darauf, das Unternehmen zu erhalten. Unbedingt.

Und Arbeitnehmer, die aus Ignoranz alle Bemühungen boykottieren und sich damit um ihren Arbeitsplatz zu bringen, gehen mir echt gegen den Strich! (Und das ist die freundliche Formulierung...)

 

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